Arbeitswelten 4.0 - Wie wir morgen arbeiten und leben

author FraunhoferOFFICE21   6 год. назад
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Arbeit 4.0

16.02.16 Arbeit wird zunehmend vernetzt und digitalisiert. Und was passiert mit Europas Arbeitnehmern? Die haben immer weniger zu tun - und finden das mitunter gar nicht so schlimm. Denn vor allem die junge Generation stellt sich immer mehr die Frage, wie, wo und wie lange sie überhaupt arbeiten will. Doch sollen wir Robotern kampflos das (Arbeits-)Feld überlassen? Kommen Busse bald ohne Fahrer aus? Sind Roboter die besseren Chirurgen? Und werden Häuser künftig mittels 3-D-Druckern gebaut? Arbeit wird zunehmend vernetzt und digitalisiert. Und was passiert mit Europas Arbeitnehmern? Die haben immer weniger zu tun - und finden das mitunter gar nicht so schlimm. Denn vor allem die junge Generation stellt sich immer mehr die Frage, wie, wo und wie lange sie überhaupt arbeiten will. Statt des klassischen Nine-to-Five-Jobs will sie lieber eine Arbeit, die zur individuellen Lebenssituation passt, sprich flexibel, demokratisch und generell mehr freie Zeit. Gehalt? Erst mal Nebensache. Auf diesen Wertewandel stellen sich langsam auch die Unternehmen ein. In Schweden gibt es bereits den Sechs-Stunden-Arbeitstag, Großbritannien ist Vorbild im Job-Sharing: Zwei Menschen teilen sich denselben Job, auch in Führungspositionen. Zu viel Arbeit mache sowieso verrückt. Das wusste einst schon Frankreichs ehemaliger Staatspräsident Charles de Gaulle.

Prof. Kruse - Studie: Wandel der Arbeitswelt

Prof. Dr. Peter Kruse, Geschäftsführer nextpractice GmbH präsentiert und analysiert die Ergebnisse zweier neuer nextpractice-Studien, die den Wandel der Arbeitswelt von morgen schon jetzt eindrucksvoll beschreiben.

Macht Digitalisierung den Job überflüssig? - Frontal 21 | ZDF

Durch die digitale Revolution verändert sich die Arbeitswelt rasant. Viele Deutsche haben Angst, dass die Digitalisierung ihren Job überflüssig macht. Mehr Frontal 21: https://www.zdf.de/politik/frontal-21

Im Bürokomplex der Zukunft | Einfach genial | MDR

http://www.mdr.de/einfach-genial Janett Eger ist in Deutschlands modernstem Bürokomplex unterwegs. Der steht in München und ist die Deutschlandzentrale vom Software-Riesen Microsoft.

Richard David Precht im Gespräch - Die Zukunft der Arbeit - Kulturfragen Mai 2017

Die Digitalisierung der Arbeitswelt werde Millionen Arbeitsplätze kosten, auch in Deutschland. Eine Herausforderung, der sich die Gesellschaft noch nicht einmal ansatzweise gestellt habe, sagte der Publizist und Philosoph Richard David Precht im Gespräch mit Karin Fischer. Auch in Zukunft würden Menschen noch arbeiten, aber vielleicht nicht mehr für Geld. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis annähernd die Hälfte der Menschen keinem normalen Nine-to-five-Job mehr nachgeht, sagt der Philosoph Richard David Precht, und fügt hinzu: "Arbeiten werden die Menschen auch in Zukunft. Aber sie werden es vielleicht nicht mehr für Geld tun, und sie werden es vielleicht nicht mehr für eine Firma tun und sie werden es nicht mehr in einem Angestelltenverhältnis tun." Das Problem ist dabei nicht das Selbstfahrende Auto, das laut Precht ebenso sicher kommt wie das bedingungslose Grundeinkommen. Das Problem: "Technologischer Fortschritt wird ja nicht auf demokratischem Weg erzeugt, sondern von kommerziellen Unternehmen vorangetrieben. Es entstehen digitale Supermächte, und denen kann völlig egal sein, wer unter ihnen in Deutschland Bundeskanzler ist oder amerikanischer Präsident. Und eine solche Machtfülle ist nicht gut. Wir bekommen eine Art technokratischer Diktatur." Die nächsten Jahre werden schwierig, so Prechts Prognose, der glaubt, dass die digitale Revolution die Gesellschaft erst einmal negativ verändern wird. Grundsätzlich könnte mit ihr aber ein Menschheitstraum wahr werden: "Die Befreiung des Menschen von der entfremdeten Arbeit. Das ist ein alter Menschheitstraum, eine positive Utopie: Arbeit als das zu definieren, worin Sie selber vorkommen und nicht als das, wofür Sie Geld kriegen." Der Umgang der Politik mit dem Thema heute von Donald Trump bis Martin Schulz sei allerdings völlig unangemessen, so Precht: "Wir versuchen im Moment, den Arbeitsmarkt von gestern mit einem Mindestlohn zu stabilisieren. Gutverdienende Piloten streiken, um ihre Privilegien zu sichern, bevor in zehn Jahren kein einziger Pilot mehr ein Flugzeug fliegt. Was wir im Augenblick machen: wir dekorieren auf der Titanic die Liegestühle um." ---------------------------------------------------------------------- Quelle: DLF / Kulturfragen / Zukunft der Arbeit "Wir dekorieren auf der Titanic die Liegestühle um" ---------------------------------------------------------------------- Kanal Abonniert? Kostet absolut nichts und bleibt eine freiwillige Entscheidung. Für mich ist der Feedback daraus jedoch sehr hilfreich für die Antriebsmotivation quantitativ, sowie qualitativ weiterhin besonders interessante Videos hier zu veröffentlichen. (^^) Vielen Dank dafür also... http://bit.ly/2h2C24s :D ♥

Im Rahmen des Verbundforschungsprojektes OFFICE21® vom Fraunhofer IAO wurde basierend auf einem Forecast-Prozess mit über 100 Experten das Szenario "Arbeitswelten 4.0" erstellt. Das Zukunftsszenario beschreibt die Arbeits- und Lebenswelt von Büro- und Wissensarbeitern im Jahr 2025.

Im Mittelpunkt stehen die Möglichkeiten einer hochvernetzten, räumlich und zeitlich flexibilisierten Arbeitsorganisation, die sich an den individuellen Lebenskontexten orientiert und damit zu einer Steigerung von Innovationskraft, Effizienz und Effektivität beiträgt und sich auch in einer veränderten Gestaltung des Büroumfelds ausdrückt.

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